Was die Kommunale Wärmeplanung für Wormersdorf bedeutet
Die Stadt Rheinbach hat den Entwurf für die kommunale Wärmeplanung (KWP) vorgelegt, um bis zum Jahr 2045 eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung sicherzustellen.
Welche Heiztechnologien werden in Zukunft für unsere Gebäude sinnvoll und wirtschaftlich sein?
Nach dem Motto "für Euch reingeschaut und durchgelesen" fasse ich die Ergebnisse aus dem Entwurf kurz zusammen.
Dezentrale Lösungen für Wormersdorf
Aufgrund unserer ländlich geprägten Siedlungsstruktur kommt der Bericht zu einem klaren Ergebnis: Wormersdorf eignet sich fast flächendeckend „sehr wahrscheinlich“ für eine dezentrale Wärmeversorgung.
Das bedeutet, dass der Bau eines großflächigen, städtischen Wärmenetzes in unserem Ortsteil nach aktuellem Stand nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Auch eine flächendeckende Versorgung über ein Wasserstoffnetz wird für Wohngebiete wie Wormersdorf als „sehr wahrscheinlich ungeeignet“ eingestuft. Grund sind hohe Investitionskosten in die notwendige Infrastruktur.
Welche Technologien kommen vorrangig in Frage?
Für Hauseigentümer in Wormersdorf stehen vor allem zwei Technologiepfade im Fokus:
- Elektrische Wärmepumpen: Sie gelten als die zentrale Option für Gebiete mit dezentraler Eignung.
- Biomasse: Die Nutzung von Holzpellets oder Scheitholz bleibt eine ergänzende Lösung für Gebäude, bei denen eine Wärmepumpe allein nicht effizient genug wäre.
Eine interessante Alternative können zudem Nachbarschaftsnetze sein. Hierbei können sich mehrere Eigentümer zusammenschließen, um eine gemeinsame Wärmequelle (wie z. B. Erdwärme) effizient für eine kleine Gruppe von Häusern zu nutzen.
Wie geht es weiter?
Transparenz und Beteiligung sind die Grundpfeiler der Kommunalen Wärmeplanung.
Vom 23. Februar bis zum 20. März 2026 findet die öffentliche Einsichtnahme des Berichts statt. Nutzt die Gelegenheit und bringt euch ein!
Zudem findet am 4. März eine Informationsveranstaltung im Rathaus statt. Auch hier lohnt es sich, vorbeizuschauen.



